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Amphibien
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Amphibien

Zusammenfassung:

* [[Froschlurche]] (Anura)
* [[Schleichenlurche]] (Gymnophiona)


Die '''Amphibien''' oder '''Lurche''' (Amphibia) sind die [[Evolution|stammesgeschichtlich]] älteste [[Klasse_(Biologie)|Klasse]] der [[Landwirbeltiere]] (Tetrapoda). Viele Arten verbringen zunächst ein [[Larve]]nstadium im Wasser und gehen nach einer [[Metamorphose (Zoologie)|Metamorphose]] zum Leben an Land über. Aufgrund dieser Eigenschaft haben sie den wissenschaftlichen Namen Amphibia erhalten ({{Polytonisch|᾿Αμφίβια}}, gebildet aus dem [[Altgriechische Sprache|griech.]] Substantiv {{Polytonisch|βίος}}, ''bios'' = „Leben“ und dem Präfix {{Polytonisch|ἀμφί}}, ''amphi'' = „auf beiden Seiten“ → „doppellebig“). Die erwachsenen Tiere bewohnen im Jahresverlauf oft sowohl [[aquatisch]]e als auch [[terrestrisch]]e [[Habitat]]e; die überwiegende Zahl der Arten ist auf die Existenz von zumindest zeitweilig vorhandenen Süßwasseransammlungen (Gewässern) angewiesen. Viele Lurche sind [[Temporale Spezialisten|nachtaktiv]], um sich vor Fressfeinden zu schützen und Wasserverluste über die Haut gering zu halten.

== Evolution ==
Amphibien mit ihren drei [[Rezent (Biologie)|rezenten]], unterschiedlich aussehenden Ordnungen [[Froschlurche]], [[Schwanzlurche]] und [[Schleichenlurche]] sind die [[evolution]]ären Nachfahren der ersten [[Knochenfische]] (Osteichthyes), die im [[Devon (Geologie)|Devon]] vor etwa 360 Millionen Jahren vom Meer aus das Land besiedelten – siehe [[Landgang (Biologie)]]. Der [[Anatomie|anatomische]] Bau von ''[[Acanthostega]]'' lässt darauf schließen, dass sich bereits [[fossil]]e Fische mit vier Gliedmaßen im Wasser bewegt haben. Bei den Amphibien sind vor allem Verwandtschaftsverhältnisse zu den [[Quastenflosser]]n und zu den [[Lungenfische]]n erkennbar. Beide Gruppen haben eine Reihe von Charakteristika mit den Amphibien gemeinsam – unter anderem beim [[Skelett]]bau, bei organischen und [[embryo]]logischen „Primitiv“-Merkmalen. Bis in die jüngste Zeit ging man davon aus, dass zumindest die Froschlurche und alle höheren Wirbeltiere von den Quastenflossern abstammen. (Ob auch die Schwanzlurche aus dieser Entwicklungslinie hervorgingen oder parallel aus den Lungenfischen entstanden, war dabei umstritten; der Ursprung der Schleichenlurche wäre danach noch unklarer.) Neue [[Genom]]-Analysen haben allerdings gezeigt, dass die Lungenfische eine wesentliche größere genetische Übereinstimmung mit Landwirbeltieren – letztlich auch den [[Säugetiere]]n und den Menschen – aufweisen als Quastenflosser, was bisherige Annahmen zum Ursprung der Landwirbeltiere zumindest relativiert. Dass die Amphibien von den Lungenfischen abstammen könnten, vermutete man schon 1870, als der [[Australischer Lungenfisch|Australische Lungenfisch]] entdeckt worden war.
[[Datei:Australian-Lungfish.jpg|thumb|[[Australischer Lungenfisch]]]]
Aufgrund ihrer Embryonalmerkmale können Amphibien zusammen mit den Fischen als [[Anamnia]] bezeichnet und den [[Amniota]] („höhere“ Wirbeltiere wie [[Reptilien]], [[Vögel]] und [[Säugetiere]]) gegenübergestellt werden. Den Eiern der Anamnia fehlt die sogenannte „Schafhaut“ ([[Amnion]]) ebenso wie ihren Embryonen die [[Allantois]], eine als Harnsack fungierende Ausstülpung des [[Enddarm]]es.

Im [[Karbon (Geologie)|Oberkarbon]] vor rund 300 Millionen Jahren war diese Tierklasse besonders formenreich und hatte eine Blütezeit als dominierende Landwirbeltiere. Die damaligen Formen unterschieden sich äußerlich allerdings erheblich von den heutigen Amphibien. Inzwischen geht man – nicht unumstritten, aber doch überwiegend – von einer [[Monophylie|monophyletischen]] Abstammung aller modernen Amphibien aus. Die rezenten [[Taxon|Taxa]] werden nach dieser Auffassung alle zur [[Klasse (Biologie)|Unterklasse]] [[Lissamphibia]] gezählt, denen zahlreiche, heute ausgestorbene, [[fossil]] nachgewiesene Amphibien aus den Gruppen der [[Temnospondyli]] (Schnittwirbler) und der [[Lepospondyli]] (Hülsenwirbler; vergleiche hierzu auch: [[Schlangenlurche]]) gegenüberstehen. Zu nennen ist beispielsweise der bis zu etwa vier Meter lange ''[[Mastodonsaurus]]'' aus der [[Trias (Geologie)|Trias]]-Zeit, der zu den Schnittwirblern gehörte. Der [[Phylogenie|phylogenetische]] Anschluss der rezenten Amphibien an die fossilen Formen ist allerdings nicht belegt.

== Morphologische Merkmale ==
[[Datei:RanaArvalisFace.jpg|thumb|Die Extremitäten der Amphibien, hier ein [[Moorfrosch]], sind typischerweise seitlich abgewinkelt, so dass der Rumpf bauchseits auf dem Untergrund aufliegt]]
[[Datei:Rana skeleton.png|thumb|Skelett eines Frosches (Zeichnung)]]
Lurche sind mit zwei gleich- oder unterschiedlich langen [[Gliedmaße]]npaaren ausgestattet – die in einigen Fällen (Schleichenlurche, [[Armmolche]]) aber auch zurückgebildet sein können. An jeder Hand befinden sich in der Regel vier Finger, an den Füßen je fünf Zehen. Je nach Körperbau bewegen sich Amphibien an Land kletternd, springend, schreitend oder kriechend, im Wasser schwimmend und tauchend (unter Einsatz der Hinterbeine oder des Schwanzes). Die Tiere haben einen flachen [[Schädel]] und einen oft reduzierten Knochenbau; so fehlen den meisten – insbesondere den höheren Froschlurchen – beispielsweise echte [[Rippen]]. Anhand der Ausprägung der Rückenwirbel können abstammungsgeschichtliche Klassifizierungen vorgenommen werden (vergleiche dazu: [[Archaeobatrachia]], [[Mesobatrachia]], [[Neobatrachia]]). Während Froschlurche meist um die acht (fünf bis neun) Rückenwirbel aufweisen, können es bei den eher [[eidechsen]]artig gestalteten Schwanzlurchen zwischen 30 und 100 sein. Das [[Becken (Anatomie)|Becken]] ist – falls nicht zurückgebildet – an den Querfortsätzen des Beckenwirbels angeheftet. Sofern [[Zahn|Zähne]] in den Kiefernknochen und im Mundhöhlendach vorhanden sind, sind diese klein und wurzellos und erneuern sich ständig. Es können Körpermaße zwischen weniger als einem Zentimeter bei manchen Froscharten und über anderthalb Metern bei [[Riesensalamander]]n beobachtet werden.

Die Haut (siehe auch [[Haut#Amphibienhaut|Amphibienhaut]]) ist dünn, nackt und kaum verhornt, feucht und glatt oder auch trocken-„warzig“, die Unterhaut ist reich an Schleim- und Gift[[drüse]]n- sowie [[Pigment]]zellen. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der [[Atmung]], beim Schutz vor Infektionen und Feinden sowie beim Wasserhaushalt. Amphibien trinken nicht, sondern nehmen durch die Haut Wasser auf und speichern dieses in [[Lymphe|Lymphsäcken]] unter der Haut und in der [[Harnblase]]. Durch die Harnblasenwand kann es später wieder dem Organismus zugeführt werden. Als Larven besitzen Amphibien [[Kiemen]], als erwachsene Tiere einfache [[Lunge]]n, die ebenso wie die [[Hautatmung|Haut]]- sowie Kehl- oder Mundbodenatmung dem Gasaustausch dienen. Amphibien sind [[wechselwarm]]; das bedeutet, dass sie keine konstante Körpertemperatur aufweisen, sondern diese sich der Umgebungswärme anpasst. Ihr [[Herz]] besteht aus zwei separaten Vorkammern und einer einheitlichen Hauptkammer ohne Scheidewand. Lungen- und Körper[[blutkreislauf]] sind nur teilweise getrennt. Der [[Darm]]ausgang, die [[Exkretion]]s- und inneren [[Geschlechtsorgane]] münden in einer [[Kloake (Biologie)|Kloake]].

Für viele Arten sind die Augen wichtige [[Sinnesorgan]]e und entsprechend gut entwickelt. Allerdings werden reglose Objekte nur unzureichend wahrgenommen, wohingegen Bewegungen starke Reize bilden – sowohl bei der Nahrungssuche und Feinderkennung als auch bei der Sexualpartnerfindung. Bei Schwanzlurchen ist der [[Geruchssinn]] recht hoch entwickelt. Dafür sind ihre [[Akustik|akustischen]] Fähigkeiten, anders als bei Froschlurchen, mangels [[Trommelfell]] wohl untergeordnet. Sie orientieren sich, ebenso wie die [[mittelohr]]losen Schleichenlurche, eher an Bodenvibrationen.

== Fortpflanzung und Individualentwicklung ==
[[Datei:Frogspawn closeup.jpg|thumb|left|Froschlaich]]
Zumindest zur Fortpflanzung müssen die meisten Amphibien das Wasser aufsuchen – auch an Trockenheit angepasste Arten. Vor allem die Männchen vieler Froschlurche verfügen über ein Repertoire von Lautäußerungen zur Revierabgrenzung und zum Anlocken von Weibchen. Die entsprechenden Rufe erzeugen sie mittels [[Schallblase]]n, ihres [[Kehlkopf]]es und der Lungen. Fast alle Arten legen [[Ei]]er, sogenannten [[Laich]], in gallertigen Hüllen ab; einige betreiben eine komplizierte [[Brutpflege]]. Die Befruchtung findet vorwiegend erst außerhalb des Mutterleibes statt; die meisten Schwanzlurche praktizieren dagegen eine indirekte innere Besamung und Befruchtung. Die sich im Wasser entwickelnden [[Larve]]n, die bei Froschlurchen [[Kaulquappe]]n genannt werden, atmen zunächst mit Außenkiemen. Erst nach einiger Zeit tritt eine [[Metamorphose (Zoologie)|Metamorphose]] ein, in der sie sich [[hormon]]gesteuert zum lungenatmenden, skelettgestützten Tier umformen, welches das Gewässer verlassen kann. Einige Arten oder Exemplare von Arten bleiben längerfristig oder sogar zeitlebens in einem Larvenstadium (sogenannte temporäre, partielle oder vollständige [[Neotenie]], auch Pädomorphie). Sie leben dauernd [[aquatil]], wie zum Beispiel der [[Axolotl]]. Nur sehr wenige, wie der im Gebirge beheimatete [[Alpensalamander]], sind lebendgebärend ([[Ovoviviparie|ovovivipar]]) und bringen bereits fertig entwickelte Junge zur Welt. Manche anderen Amphibien, wie etwa die artenreichste Froschlurchgattung der [[Südfrösche|Antillen-Pfeiffrösche]] oder viele [[Lungenlose Salamander]], haben sich ebenfalls unabhängig von offenen Gewässern gemacht, indem bei ihnen eine direkte Larvenentwicklung innerhalb der Eier stattfindet. Hier schlüpfen also fertige Jungtiere aus den an Land abgelegten Eiern.
[[Datei:TriturusVulgarisLarva.JPG|thumb|Molchlarve (''[[Lissotriton vulgaris]]'' ) mit äußeren Kiemen]]
Wichtiger Bestandteil der Metamorphose wasserlebender Larven ist die Rückbildung der Kiemen sowie die Verlagerung der Atmung zur Lunge und zur Hautoberfläche. Die Hautstruktur verändert sich, um an Land den Wasserverlust zu verringern. Es findet ferner eine Verknöcherung vormals knorpeliger Substanz sowie eine Entwicklung von [[Extremität]]en statt – bei Molchlarven wird erst das vordere, dann das hintere Beinpaar sichtbar, bei Kaulquappen ist es umgekehrt. Der Ruderschwanz der Larven bildet sich in der letzten Phase der Metamorphose bei Froschlurchen allmählich ganz zurück; Schwanzlurche behalten diesen. Es entwickeln sich in der Regel [[Augenlid]]er (außer bei manchen voll-aquatisch lebenden Formen) und es entstehen außenliegende [[Trommelfell]]e – letzteres nur bei den Froschlurchen. Am drastischsten ist der innere und äußere Gestaltwandel zwischen Larve und metamorphosiertem Tier bei den Froschlurchen (vergleiche: [[Kaulquappe]]).

== Nahrung und Fressfeinde ==
[[Datei:Boophis albilabris.jpg|thumb|Passive Abwehrhaltung des [[Madagaskarfrösche|Madagaskarfrosches]] ''Boophis albilabris'']]
Während sich die Kaulquappen der Froschlurche in erster Linie pflanzlich ernähren, [[Detritus (Biologie)|Detritus]] fressen oder auch an [[Aas]] gehen, sind Molchlarven und alle metamorphosierten Amphibien rein [[carnivor]]. Im Allgemeinen wird lebende Beute aufgenommen und im Ganzen verschluckt, vor allem [[Insekten]], [[Gliedertiere]], [[Mollusken]] und [[Spinnentiere|Spinnen]]. Viele Arten verfügen zum Beutefang über eine im vorderen Mundbereich verwachsene, hervorschnellbare, klebrige [[Zunge]]. Größere Amphibien können auch andere kleine Wirbeltiere überwältigen; [[Kannibalismus]] (auch innerartlicher) ist zudem nicht selten. Allerdings verhalten sich Amphibien aufgrund ihres [[poikilotherm]]en [[Stoffwechsel]]s oft weniger als aktive Jäger, sondern sie verfolgen mehr eine [[Strategie]] des Lauerns oder der sich spontan bietenden Gelegenheit.

Lurche selbst gehören zum Beuteschema vieler anderer Tiere und bilden zuweilen deren wichtigste Nahrungsgrundlage: Laich und Larven im Wasser werden von „räuberischen“ Insektenlarven, von [[Fische]]n und [[Wasservögel]]n, aber auch von anderen Amphibien gefressen; die umgewandelten Exemplare sind Nahrung vieler Säugetiere, Vögel und Reptilien, manchmal auch von größeren [[Wirbellose]]n. Aus diesem Grund müssen sie für eine sehr große Nachkommenschaft sorgen, denn nur aus einem winzigen Bruchteil der produzierten Eier und Larven werden später selbst geschlechtsreife Amphibien. Abgesehen von ihren teilweise sehr wirksamen [[Amphibiengifte|Hautgiften]] verfügen Lurche kaum über aktive Verteidigungsstrategien wie etwa scharfe Zähne oder Krallen. Oft vertrauen sie auf Tarnung, Verbergen oder Flucht, manchmal auch auf [[Imponierverhalten]] wie das Aufblähen des Körpers oder das Aufreißen des Maules.

== Taxonomie ==
[[File:Salamandra_lanzai09.jpg|thumb|Zur Gruppe der Schwanzlurche gehört beispielsweise [[Lanzas Alpensalamander]] (''Salamandra lanzai'')]]
[[File:Syphonops annulatus cropped.jpg|thumb|Schleichenlurche wie die [[Ringelwühle]] (''Syphonops annulatus;'' Illustration) stellen die kleinste Ordnung der Amphibien dar]]
Die bekannten Amphibien der Gegenwart (Unterklasse [[Lissamphibia]]) sind auf rund '''6500 Arten''' zu beziffern (die Zahl der [[IUCN]] lautet für 2008: 6347 Arten; die Webseite ''Amphibiaweb.org'' gibt eine – sich allerdings „tagesaktuell“ ändernde – Zahl von 6530 (Stand: 12. Juni 2009) an; in einem „Amphibian Tree of Life“ von 2006 Darrel R. Frost et al.: ''The Amphibian Tree of Life.'' – Bulletin of the American Museum of Natural History, 297 (2006): 370 S., New York. werden 5948 Arten genannt; die Online-Datenbank ''Amphibian Species of the World'' unterscheidet 6433 Arten). Gegenüber etwas älteren Übersichten liegen diese Zahlen deutlich höher, was in erster Linie auf neue Methoden in der [[Taxonomie|taxonomischen]] Forschung zurückzuführen ist. In diesem Zusammenhang sind die [[Allozym]][[elektrophorese]], die Sequenzierung von [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]] und die verfeinerte bioakustische Analyse von Lautäußerungen zu nennen.Miguel Vences: ''The Amphibian Tree of Life: Ideologie, Chaos oder biologische Realität?'' – Zeitschrift für Feldherpetologie, 14, Heft 2: S. 153–162. Laurenti-Verlag, Bielefeld 2007. ISSN 09467998. In der Folge kommt es vermehrt zur Anerkennung des Artranges für früher beispielsweise nur als Unterarten behandelte Taxa. Es werden aber auch immer noch zahlreiche bisher unbekannte, nicht beschriebene Arten entdeckt, insbesondere bei tropischen Froschlurchen.

Auf höherer taxonomischer Ebene wird meist eine Unterteilung in drei [[Ordnung (Biologie)|Ordnungen]] mit etwa 50 bis 60 [[Familie (Biologie)|Familien]] vorgenommen:
* Ordnung '''[[Schwanzlurche]]''' (Caudata oder Urodela), also Salamander und Molche (etwa 570 Arten = 9 % der Amphibien)
* Ordnung '''[[Froschlurche]]''' (Anura oder Salientia), z. B. Frösche, Kröten und Unken (etwa 5700 Arten = 89 %)
* Ordnung '''[[Schleichenlurche]]''' oder Blindwühlen (Gymnophiona oder Apoda) (etwa 175 Arten = knapp 3 %).

Der systematische Begriff „Lissamphibia“ sollte eigentlich gegenüber „Amphibia“ bevorzugt werden. Die Lissamphibia sind nach heutiger Auffassung ein [[Monophylie|monophyletisches]] Taxon, wogegen Amphibia (unter Einbeziehung fossiler Vertreter) [[Paraphylie|paraphyletisch]] sind und eine Ausschlussgruppe darstellen: alle Landwirbeltiere (Tetrapoda), die keine [[Amnioten]] sind.

{| class="prettytable"
|
''Siehe auch:'' '''[[Systematik der Amphibien]]''', mit Referenzen für die hier gebräuchliche Taxonomie der Amphibien. Ferner Informationen zu einem neuen, phylogenetisch basierten Systematik-Modell.
|}

== Verbreitung ==
[[Datei:All species with legend.jpg|thumb|300px|Artenvielfalt der Amphibien auf der Erde. (Hinweis: Areale von Arten mit sehr kleinen und sich kaum mit anderen Arten überlappenden Verbreitungsgebieten sind in diesem Maßstab nicht eindeutig darstellbar. Daher gibt die farbliche Signatur beispielsweise nicht wieder, dass in südeuropäischen Ländern eine höhere Artenvielfalt herrscht als in Mitteleuropa.)]]
Amphibien kommen auf allen Kontinenten mit Ausnahme von [[Antarktika]] von den kalt-gemäßigten bis in die tropischen Zonen vor. Ihre häufige Abhängigkeit von Süßwasser (in einigen Fällen wird auch [[Brackwasser]] toleriert) begrenzt ihren Lebensraum. Trockengebiete werden nur von wenigen Spezialisten wie beispielsweise den [[Amerikanische Schaufelfußkröten|Amerikanischen Schaufelfußkröten]] bewohnt, deren [[Kaulquappe]]n die kürzeste bekannte Entwicklungszeit aller Amphibienlarven haben. Auch kalte Hochgebirge sind kein geeigneter Lebensraum für die meisten Arten. Die Schleichenlurche (Blindwühlen) sind auf die [[Tropen]] Afrikas, Asiens und Amerikas beschränkt. Die Verbreitung der Salamander und Molche konzentriert sich – mit wenigen Ausnahmen in Südamerika – auf die Nordhalbkugel. Froschlurche kommen in fast allen Erdteilen und auf vielen Inseln vor.

Die [[Biogeografie|biogeografische]] Region der [[Holarktis]] ist vergleichsweise artenarm – besonders die [[Paläarktis]] Eurasiens. Schwerpunkte der Artenvielfalt befinden sich in den subtropischen und tropischen Zonen, der [[Neotropis]], [[Paläotropis]] und der [[Fauna Australiens|australischen Region]]. Wichtigstes Ballungszentrum („Hot Spot“) der Amphibien-[[Artenvielfalt|Diversität]] schlechthin ist das tropische [[Lateinamerika]], unter anderem mit dem [[Amazonas]]becken. Als artenreichste Nationalstaaten gelten Brasilien (812) und Kolumbien (744 Lurcharten). Auch die nächsten Ränge belegen mit Ecuador und Peru südamerikanische Länder. In Asien sind die drei artenreichsten Staaten Indonesien, China und Indien, in Afrika weisen die Insel Madagaskar, D.R. Kongo und Kamerun die meisten Amphibienarten des Kontinents auf. Für Australien werden derzeit 227 Arten aufgelistet (Rang 14), was vom viel kleineren, geografisch ebenfalls zum australischen Kontinent gerechneten Inselstaat [[Papua-Neuguinea]] mit 294 noch deutlich übertroffen wird. Das europäische Land mit der größten Zahl an Amphibienarten (48) ist Italien.[http://amphibiaweb.org/maps/index.html Interaktive Weltkarte zur Artenvielfalt bei Amphibiaweb.org] (Abruf der aufgeführten Artenzahlen: 6. Mai 2009)

== Arten in Europa und im deutschsprachigen Raum ==
Der [[Europa|europäische (Sub-)Kontinent]] einschließlich seiner Inseln ist ausgesprochen arm an Amphibienarten: Von den etwa 6500 Spezies weltweit kommen hier nur ca. 80 [[Autochthone Art|autochthon]] vor, davon rund 35 Schwanzlurch- und etwa 45 Froschlurcharten (inklusive mindestens drei [[Hybridogenese|hybridogenen]] [[Hybride]]n bei den „Wasserfröschen“). Dafür treten diese Arten aber nicht selten in umfangreicheren Verbreitungsgebieten und größeren Beständen auf als solche in Weltgegenden mit extrem hoher Artenvielfalt. Ein wesentlicher Grund für die geringe Diversität insbesondere in Mitteleuropa waren die verschiedenen [[pleistozän]]en Kaltzeiten 1,8 Millionen bis etwa 10.000 Jahre vor heute. Die [[Gletscher|Vergletscherungen]] Zentraleuropas und der Hochgebirge verdrängten neben anderen Tieren auch die Amphibien in [[Refugium|Refugialräume]] auf der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]], am [[Mittelmeer]] sowie am [[Schwarzes Meer|Schwarzen]] und [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meer]]. (Durch die räumliche Zersplitterung von Arealen wurde allerdings auch die weitere [[Artbildung]] gefördert.) In [[Warmzeit]]en drangen einige Arten wieder nach Mitteleuropa vor, wobei sie oft [[Orographie|orographische]] „Pforten“ zwischen Gebirgen passieren mussten. Als solche Ausbreitungskorridore wirkten im Südwesten Europas unter anderem die Passage zwischen den Ost[[pyrenäen]] und dem Mittelmeer und im Südosten das [[Donau]]-Tiefland. Aus diesen [[Biogeographie|biogeographischen]] Hintergründen resultiert beispielsweise auch die Tatsache, dass die Iberische Halbinsel und Frankreich zusammen über mehr als 60 Prozent des europäischen Arteninventars der Amphibien und Reptilien verfügen.
[[Datei:RanaEsc.jpg|thumb|left|[[Teichfrosch]] auf [[Froschbiss]]-Blättern]]
[[Deutschland]] weist Vorkommen von 21 einheimischen [[Taxon|Taxa]] – 20 Arten und eine Hybride – auf. Dabei handelt es sich im Einzelnen um sieben Schwanzlurch- und 14 Froschlurcharten oder –formen (vergleiche Tabellen). Nur fünf gelten hier zur Zeit nicht als bundesweit gefährdet ([[Teichmolch]], [[Fadenmolch]], [[Bergmolch]], [[Erdkröte]], [[Teichfrosch]]), zwei stehen auf der „Vorwarnliste“ ([[Feuersalamander]], [[Grasfrosch]]). Alle anderen werden auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] geführt – das sind zwei Drittel (67 Prozent) der Arten (zu den Gründen: vergleiche „Gefährdung“). Für mehrere Arten trägt Deutschland darüber hinaus eine starke Verantwortlichkeit, da diese dort entweder einen Großteil ihres Gesamtareales und Weltbestandes haben oder aber besonders empfindliche Vorposten-Populationen existieren. In diesem Zusammenhang sind zumindest [[Bergmolch]], [[Nördlicher Kammmolch]], [[Gelbbauchunke]], [[Kreuzkröte]], [[Teichfrosch]] sowie [[Springfrosch]] zu erwähnen.Henning Steinicke, Klaus Henle & Horst Gruttke: ''Einschätzung der Verantwortlichkeit Deutschlands für die Erhaltung von Tierarten am Beispiel der Amphibien und Reptilien.'' – Natur und Landschaft, 77. Jg. (2002), Heft 2: S. 72–80. Kohlhammer-Verlag, Stuttgart.

Als [[Neozoen|Neozoon]] konnte sich in jüngster Zeit an manchen Stellen – insbesondere in Südwestdeutschland – der [[Amerikanischer Ochsenfrosch|Nordamerikanische Ochsenfrosch]] mit Populationen etablieren, deren Tiere aus künstlichen Aussetzungen stammen.

Die Amphibienfaunen der [[Schweiz]] und [[Österreich]]s unterscheiden sich vom Artenspektrum her nur geringfügig von Deutschland. In der Schweiz fehlen die [[Rotbauchunke]], wahrscheinlich der [[Moorfrosch]] und die [[Knoblauchkröte]]; die [[Wechselkröte]] gilt als [[Ausgestorbene Art|ausgestorben]]. Dafür kommen als zusätzliche Arten der [[Italienischer Springfrosch|Italienische Springfrosch]] und der [[Italienischer Laubfrosch|Italienische Laubfrosch]] im [[Kanton Tessin|Tessin]] vor. Dort ist außerdem eine weitere Unterart des Teichmolches anzutreffen (''Lissotriton vulgaris meridionalis''). Der [[Alpen-Kammmolch]] und der [[Seefrosch]] wurden allerdings vom Menschen eingeführt.

In Österreich fehlen gegenüber Deutschland der Fadenmolch und die [[Gemeine Geburtshelferkröte|Geburtshelferkröte]]; die [[Kreuzkröte]] ist hier vom Aussterben bedroht. Als zusätzliche Art findet sich der [[Donau-Kammmolch]] im Osten des Landes; außerdem gibt es dort eine zweite Unterart des Moorfrosches, den Balkan-Moorfrosch.


Tabelle: Die '''[[Schwanzlurche|Schwanzlurcharten]] [[Europa]]s''' (ohne [[Kaukasien]] und [[Anatolien]]) nach der hier gebräuchlichen [[Systematik (Biologie)|Systematik]] und [[Nomenklatur]] mit ihrem Schutzstatus gemäß [[Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie]] der [[Europäische Union|EU]]. (Alle europäischen Lurcharten sind zudem nach dem [[Bundesnaturschutzgesetz]] „besonders geschützt“ bzw. „streng geschützt“.) Bei Arten mit Vorkommen in Deutschland, Österreich und/oder der Schweiz (fett hervorgehoben) werden die aktuellen Einstufungen in der jeweiligen nationalen [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] aufgeführt.

Abkürzungen: FFH-Anhang II = es sind eigens Schutzgebiete für diese Art einzurichten; FFH-Anhang IV = streng zu schützende Art von gemeinschaftlichem Interesse; FFH-Anhang V = Art von gemeinschaftlichem Interesse, die Gegenstand von Verwaltungsmaßnahmen sein kann. Rote Liste 0 (Schweiz/Österreich: RE) = ausgestorben oder verschollen; 1 (CR) = vom Aussterben bedroht; 2 (EN) = stark gefährdet; 3 (VU) = gefährdet; R = Art mit geografischer Restriktion; G (DD) = Gefährdung anzunehmen, aber Datenlage unzureichend; NT = potentiell gefährdet/Gefährdung droht (keine gegenwärtige Gefährdungs-Kategorie); V = Vorwarnliste (keine gegenwärtige Gefährdungs-Kategorie); NE = nicht beurteilt; n (LC) = nicht in der Roten Liste/nicht gefährdet. Leeres Feld bei „Rote Liste“ = diese Art/Unterart kommt hier nicht vor.

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|----- bgcolor="#99CCFF"
!Deutscher Artname
!Wissenschaftl. Name
!Familie
![[FFH-Richtlinie|FFH]]-Anhang
!Rote Liste Deutschland (von 1998)
!Rote Liste Österreich (von 2007)
!Rote Liste Schweiz (von 2005)
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| [[Sibirischer Winkelzahnmolch]]
| ''Salamandrella keyserlingii''
| [[Hynobiidae]]
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| [[Grottenolm]]
| ''Proteus anguinus''
| [[Proteidae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|-
| [[La-Spezia-Höhlensalamander]]
| ''Speleomantes ambrosii''
| [[Plethodontidae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|-
| [[Gelblicher Höhlensalamander]]
| ''Speleomantes flavus''
| [[Plethodontidae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|-
| [[Sardischer Höhlensalamander]]
| ''Speleomantes genei''
| [[Plethodontidae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|-
| [[Duftender Höhlensalamander]]
| ''Speleomantes imperialis''
| [[Plethodontidae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|-
| [[Italienischer Höhlensalamander]]
| ''Speleomantes italicus''
| [[Plethodontidae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|-
| [[Ligurischer Höhlensalamander]]
| ''Speleomantes strinatii''
| [[Plethodontidae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|-
| [[Supramontes-Höhlensalamander]]
| ''Speleomantes supramontis''
| [[Plethodontidae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|-
| [[Goldstreifen-Salamander]]
| ''Chioglossa lusitanica''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|-
| [[Pyrenäen-Gebirgsmolch]]
| ''Euproctus asper''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|-
| [[Korsischer Gebirgsmolch]]
| ''Euproctus montanus''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|-
| [[Sardischer Gebirgsmolch]]
| ''Euproctus platycephalus''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|align=center|
|-
| '''[[Bergmolch]]'''
| '''''Ichthyosaura alpestris'''''
| [[Salamandridae]]
|align=center| --
|align=center| n
|align=center| NT
|align=center| LC
|-
| [[Spanischer Wassermolch]]
| ''Lissotriton boscai''
| [[Salamandridae]]
|align=center| --
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|-
| '''[[Fadenmolch]]'''
| '''''Lissotriton helveticus'''''
| [[Salamandridae]]
|align=center| --
|align=center| n
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|align=center| '''VU'''
|-
| [[Italienischer Wassermolch]]
| ''Lissotriton italicus''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|-
| [[Karpatenmolch]]
| ''Lissotriton montandoni''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|-
| '''[[Teichmolch]]'''
| '''''Lissotriton vulgaris'''''
| [[Salamandridae]]
|align=center| --
|align=center| n
|align=center| NT
|align=center| '''VU'''
|-
| [[Lykische Salamander|Karpathos-Salamander]]
| ''Lyciasalamandra helverseni''
| [[Salamandridae]]
|align=center| ('''II, IV''')
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|align=center|
|-
| [[Lykische Salamander|Lykischer Salamander]] (hier: europ. Unterart)
| ''Lyciasal. luschani basoglui''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|-
| [[Spanischer Rippenmolch]]
| ''Pleurodeles waltl''
| [[Salamandridae]]
|align=center| --
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|-
| '''[[Alpensalamander]]'''
| '''''Salamandra atra'''''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center| '''R'''
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|-
| [[Alpensalamander|Aurora-Alpensalamander]]
| ''Salamandra atra aurorae''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''II, IV'''
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|-
| [[Korsischer Feuersalamander]]
| ''Salamandra corsica''
| [[Salamandridae]]
|align=center| --
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|-
| [[Lanzas Alpensalamander]]
| ''Salamandra lanzai''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''IV'''
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|-
| '''[[Feuersalamander]]'''
| '''''Salamandra salamandra'''''
| [[Salamandridae]]
|align=center| --
|align=center| V
|align=center| NT
|align=center| '''VU'''
|-
| [[Brillensalamander]]
| ''Salamandrina terdigitata''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''II, IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| '''[[Alpen-Kammmolch]]'''
| '''''Triturus carnifex'''''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''II, IV'''
|align=center| '''1'''
|align=center| '''VU'''
|align=center| '''EN'''
|-
| '''[[Nördlicher Kammmolch]]'''
| '''''Triturus cristatus'''''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''II, IV'''
|align=center| '''3'''
|align=center| '''EN'''
|align=center| '''EN'''
|-
| '''[[Donau-Kammmolch]]'''
| '''''Triturus dobrogicus'''''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''II'''
|align=center|
|align=center| '''EN'''
|align=center|
|-
| [[Südlicher Kammmolch]]
| ''Triturus karelinii''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''II, IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Mazedonischer Kammmolch]]
| ''Triturus macedonicus''
| [[Salamandridae]]
|align=center| ('''II, IV''')
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Marmormolch]]
| ''Triturus marmoratus''
| [[Salamandridae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Südlicher Marmormolch]]
| ''Triturus pygmaeus''
| [[Salamandridae]]
|align=center| ('''IV''')
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
|}

Nachfolgende Tabelle: Die '''[[Froschlurche|Froschlurcharten]] [[Europa]]s''' (ohne [[Kaukasien]] und [[Anatolien]]; ohne [[Neozoen]]) nach der hier gebräuchlichen Systematik und Nomenklatur mit ihrem Schutzstatus gemäß [[Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie]] der [[Europäische Union|EU]]. (Alle europäischen Lurcharten sind zudem nach dem [[Bundesnaturschutzgesetz]] „besonders geschützt“ bzw. „streng geschützt“.) Bei Arten mit Vorkommen in Deutschland, Österreich und/oder der Schweiz (fett hervorgehoben) werden die aktuellen Einstufungen in der jeweiligen nationalen [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] aufgeführt.

Abkürzungen: FFH-Anhang II = es sind eigens Schutzgebiete für diese Art einzurichten; FFH-Anhang IV = streng zu schützende Art von gemeinschaftlichem Interesse; FFH-Anhang V = Art von gemeinschaftlichem Interesse, die Gegenstand von Verwaltungsmaßnahmen sein kann. Rote Liste 0 (Schweiz/Österreich: RE) = ausgestorben oder verschollen; 1 (CR) = vom Aussterben bedroht; 2 (EN) = stark gefährdet; 3 (VU) = gefährdet; R = Art mit geografischer Restriktion; G (DD) = Gefährdung anzunehmen, aber Datenlage unzureichend; NT = potentiell gefährdet/Gefährdung droht (keine gegenwärtige Gefährdungs-Kategorie); V = Vorwarnliste (keine gegenwärtige Gefährdungs-Kategorie); NE = nicht beurteilt; n (LC) = nicht in der Roten Liste/nicht gefährdet. Leeres Feld bei „Rote Liste“ = diese Art/Unterart kommt hier nicht vor.

{| class="prettytable" border=1
|----- bgcolor="#99CCFF"
!Deutscher Artname
!Wissenschaftl. Name
!Familie
![[FFH-Richtlinie|FFH]]-Anhang
!Rote Liste Deutschland (von 1998)
!Rote Liste Österreich (von 2007)
!Rote Liste Schweiz (von 2005)
|-
| '''[[Rotbauchunke]]'''
| '''''Bombina bombina'''''
| [[Bombinatoridae]]
|align=center| '''II, IV'''
|align=center| '''1'''
|align=center| '''VU'''
|align=center|
|-
| [[Apennin-Gelbbauchunke]]
| ''Bombina pachypus''
| [[Bombinatoridae]]
|align=center| ('''II, IV''')
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| '''[[Gelbbauchunke]]'''
| '''''Bombina variegata'''''
| [[Bombinatoridae]]
|align=center| '''II, IV'''
|align=center| '''2'''
|align=center| '''VU'''
|align=center| '''EN'''
|-
| [[Iberischer Scheibenzüngler]]
| ''Discoglossus galganoi''
| [[Discoglossidae]]
|align=center| '''II, IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Korsischer Scheibenzüngler]]
| ''Discoglossus montalentii''
| [[Discoglossidae]]
|align=center| '''II, IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Gemalter Scheibenzüngler]]
| ''Discoglossus pictus''
| [[Discoglossidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Sardischer Scheibenzüngler]]
| ''Discoglossus sardus''
| [[Discoglossidae]]
|align=center| '''II, IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Geburtshelferkröten|Iberische Geburtshelferkröte]]
| ''Alytes cisternasii''
| [[Discoglossidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Geburtshelferkröten|Südiberische Geburtshelferkröte]]
| ''Alytes dickhilleni''
| [[Discoglossidae]]
|align=center| ('''IV''')
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Mallorca-Geburtshelferkröte]]
| ''Alytes muletensis''
| [[Discoglossidae]]
|align=center| '''II, IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| '''[[Gemeine Geburtshelferkröte]]'''
| '''''Alytes obstetricans'''''
| [[Discoglossidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center| '''3'''
|align=center|
|align=center| '''EN'''
|-
| [[Kaukasischer Schlammtaucher]]
| ''Pelodytes caucasicus''
| [[Pelodytidae]]
|align=center| --
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Iberischer Schlammtaucher]]
| ''Pelodytes ibericus''
| [[Pelodytidae]]
|align=center| --
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Westlicher Schlammtaucher]]
| ''Pelodytes punctatus''
| [[Pelodytidae]]
|align=center| --
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Messerfuß]]
| ''Pelobates cultripes''
| [[Pelobatidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| '''[[Knoblauchkröte]]'''
| '''''Pelobates fuscus'''''
| [[Pelobatidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center| '''2'''
|align=center| '''EN'''
|align=center| '''DD'''
|-
| [[Syrische Schaufelkröte]]
| ''Pelobates syriacus''
| [[Pelobatidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| '''[[Erdkröte]]'''
| '''''Bufo bufo'''''
| [[Bufonidae]]
|align=center| --
|align=center| n
|align=center| NT
|align=center| '''VU'''
|-
| '''[[Kreuzkröte]]'''
| '''''Bufo calamita'''''
| [[Bufonidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center| '''3'''
|align=center| '''CR'''
|align=center| '''EN'''
|-
| '''[[Wechselkröte]]'''
| '''''Bufo viridis'''''
| [[Bufonidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center| '''2'''
|align=center| '''VU'''
|align=center| '''RE'''
|-
| '''[[Europäischer Laubfrosch]]'''
| '''''Hyla arborea'''''
| [[Hylidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center| '''2'''
|align=center| '''VU'''
|align=center| '''EN'''
|-
| '''[[Italienischer Laubfrosch]]'''
| '''''Hyla intermedia'''''
| [[Hylidae]]
|align=center| ('''IV''')
|align=center|
|align=center|
|align=center| '''EN'''
|-
| [[Mittelmeer-Laubfrosch]]
| ''Hyla meridionalis''
| [[Hylidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Tyrrhenischer Laubfrosch]]
| ''Hyla sarda''
| [[Hylidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| '''[[Moorfrosch]]'''
| '''''Rana arvalis'''''
| [[Ranidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center| '''2'''
|align=center| '''VU'''
|align=center| '''DD'''
|-
| [[Italienischer Wasserfrosch]]
| ''Rana bergeri''
| [[Ranidae]]
|align=center| --
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Karpathos-Wasserfrosch]]
| ''Rana cerigensis''
| [[Ranidae]]
|align=center| --
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Kreta-Wasserfrosch]]
| ''Rana cretensis''
| [[Ranidae]]
|align=center| --
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| '''[[Springfrosch]]'''
| '''''Rana dalmatina'''''
| [[Ranidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center| '''3'''
|align=center| NT
|align=center| '''EN'''
|-
| [[Epirus-Wasserfrosch]]
| ''Rana epeirotica''
| [[Ranidae]]
|align=center| --
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| '''[[Teichfrosch]]'''
| '''''Rana'' kl. ''esculenta'''''
| [[Ranidae]]
|align=center| '''V'''
|align=center| n
|align=center| NT
|align=center| NT
|-
| [[Griechischer Frosch]]
| ''Rana graeca''
| [[Ranidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Grafscher Hybridfrosch]]
| ''Rana'' kl. ''grafi''
| [[Ranidae]]
|align=center| --
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Italienischer Hybridfrosch]]
| ''Rana'' kl. ''hispanica''
| [[Ranidae]]
|align=center| --
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Spanischer Frosch]]
| ''Rana iberica''
| [[Ranidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Italienischer Frosch]]
| ''Rana italica''
| [[Ranidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| '''[[Italienischer Springfrosch]]'''
| '''''Rana latastei'''''
| [[Ranidae]]
|align=center| '''II, IV'''
|align=center|
|align=center|
|align=center| '''VU'''
|-
| '''[[Kleiner Wasserfrosch]]'''
| '''''Rana lessonae'''''
| [[Ranidae]]
|align=center| '''IV'''
|align=center| '''G'''
|align=center| '''VU'''
|align=center| NT
|-
| [[Kleinasiatischer Braunfrosch]]
| ''Rana macrocnemis''
| [[Ranidae]]
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Iberischer Wasserfrosch]]
| ''Rana perezi''
| [[Ranidae]]
|align=center| '''V'''
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| [[Pyrenäenfrosch]]
| ''Rana pyrenaica''
| [[Ranidae]]
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| '''[[Seefrosch]]'''
| '''''Rana ridibunda'''''
| [[Ranidae]]
|align=center| '''V'''
|align=center| '''3'''
|align=center| '''VU'''
|align=center| NE
|-
| [[Skutari-Wasserfrosch]]
| ''Rana shqiperica''
| [[Ranidae]]
|align=center| --
|align=center|
|align=center|
|align=center|
|-
| '''[[Grasfrosch]]'''
| '''''Rana temporaria'''''
| [[Ranidae]]
|align=center| '''V'''
|align=center| V
|align=center| NT
|align=center| LC
|-
|}

== Gefährdung ==
[[Datei:Hyla arborea on Typha.jpg|thumb|left|[[Europäischer Laubfrosch]]]]
Lurche sind unter anderem wegen ihrer durchlässigen Haut und wegen ihrer Eigenschaft als Bewohner von [[Biotop]]komplexen (Gewässer und Landlebensräume, zwischen denen sie im Jahresverlauf pendeln) anfälliger als viele andere Tiergruppen gegenüber schädigenden Umwelteinflüssen und -veränderungen. Von allen auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] geführten Tierarten weltweit stellen die Amphibien allein über 23 Prozent – gemessen an der Gesamtartenzahl weit überproportional viel. Diese 360 Millionen Jahre alte Tierklasse wird daher als ein zuverlässiger [[Bioindikator]] für den Zustand der [[Ökosystem]]e der Erde angesehen.

Von den zur Zeit bekannten Amphibienarten stuft die „2008 [[IUCN]] Red List of Threatened Species“ mit 1991 fast ein Drittel als in ihrem Gesamtbestand bedroht ein (= Summe der Rote Liste-Kategorien „critically endangered“/vom Aussterben bedroht [489], „endangered“/stark gefährdet [787] und „vulnerable“/gefährdet [715]). Zusätzlich werden mindestens 39 der „modernen“ Arten offiziell als bereits [[Ausgestorbene Art|ausgestorben]] geführt – darunter auch die oben abgebildete [[Goldkröte]]. Weitere 130 Lurcharten wurden seit Jahren nicht mehr gefunden und könnten ebenfalls ausgestorben sein. Etwa ein Viertel der Amphibien kann aufgrund mangelnder Daten derzeit nicht bewertet werden. Unter diesen dürften sich viele weitere bedrohte Arten befinden.[http://www.iucnredlist.org/amphibians/redlist_status Übersicht zum Rote-Liste-Status der Amphibien weltweit nach IUCN] Als Ursachen für die hohe Gefährdung werden die Zerstörung oder [[Fragmentierung]] der Lebensräume, Chemikalien in der Umwelt (unter anderem [[Pestizid]]e, [[Schwermetalle]], [[Stickstoff]]dünger), Wildfänge seltener Arten sowie [[Parasit]]en und Virus- oder Pilzkrankheiten genannt (siehe beispielsweise: [[Chytridpilz]]). Diskutiert werden auch Effekte des globalen [[Globale Erwärmung|Klimawandels]] auf die Lebensräume sowie die Auswirkungen von [[UV-Strahlung]], die aufgrund des [[Ozonloch]]s in vielen Regionen zunimmt. Eine neue US-amerikanische Studie zeigt einen [[signifikant]]en Zusammenhang zwischen hoher Amphibiensterblichkeit und dem weltweit meistverwendeten [[Herbizid|Unkrautvernichtungsmittel]] „[[Roundup]]“ des Agrochemie- und [[Saatgut]]-Konzerns „[[Monsanto]]“ auf.Rick A. Relyea: ''The lethal impact of Roundup on aquatic and terrestrial amphibians.'' – Ecological Applications, 15. Jg. (2005), Heft 4: S. 1118–1124. Es ist indes davon auszugehen, dass nicht eine Ursache allein Auslöser der starken Bedrohung der Amphibienbestände ist, sondern sich in Wechselwirkung mehrere der genannten Faktoren gegenseitig bedingen bzw. verstärken. Die meisten bedrohten Arten sind in Lateinamerika und auf den [[Karibik]]-Inseln zu verzeichnen, also in den natürlicherweise amphibienreichsten Regionen.
[[File:Mantella expectata07.jpg|thumb|Viele tropische Froscharten wie das [[Madagaskarfrösche|Madagaskar-Buntfröschchen]] ''Mantella expectata'' bewohnen nur ein kleines Areal und sind oft stark gefährdet]]
In [[Mitteleuropa]] gehören der hohe Kraftfahrzeugverkehr auf dem dichten, die Landschaft zerschneidenden Straßennetz (vergleiche hierzu: [[Erdkröte]]) und die Zerstörung oder Vergiftung der [[Habitat]]e – Kleingewässer und umgebende Landlebensräume wie Wälder, Wiesen, Auen und Moore – durch Landwirtschaft, Industrie sowie Siedlungs-, Straßen- und Wasserbau zu den größten Gefährdungsfaktoren. Ein zusätzliches, wenig bemerktes Problem ist, dass viele Amphibien in Dörfern und an Stadträndern in Kellerfenster-Lichtschächte, Außen-Kellertreppen, ungesicherte Brunnenschächte oder auch in Straßengullys geraten. In diesen unbeabsichtigten Fallen müssen die Tiere dann meist verhungern oder vertrocknen.

Lange Zeit hatten Amphibien in Mitteleuropa von der kulturlandschaftlichen Umgestaltung durch den Menschen sogar profitiert, da mit der kleinbäuerlichen Bewirtschaftung viele neue, offenere Landlebensräume und Gewässer entstanden. Schon mit der [[Industrielle Revolution|industriellen Revolution]], exponentiell verstärkt aber seit der Mitte des 20. Jahrhunderts hat allerdings eine gegenläufige, teilweise rasant [[Regression|regressive]] Entwicklung der Bestände eingesetzt. Erst in jüngster Zeit konnten [[Naturschutz]]maßnahmen manche Negativtrends zumindest regional abmildern.

== Sonstiges ==
* Amphibien dienen dem Menschen als Modellorganismen (Anschauungsobjekte und Versuchstiere) für die entwicklungsbiologische Lehre und Forschung. Besonders hervorzuheben sind dabei die [[Teichfrosch|Wasserfrösche]] sowie [[Krallenfrosch|Krallenfrösche]], die bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts außerdem für [[Froschtest|Schwangerschaftstests]] eingesetzt wurden.
* In einigen Ländern werden größere Froscharten in regelrechten Farmen für den menschlichen Verzehr gezüchtet. Aber vor allem wildlebende Amphibien werden teilweise in großem Stil als Lebensmittel genutzt. Der massenhafte Fang hat in manchen Regionen bestandsbedrohende Ausmaße angenommen (vergleiche: [[Frosch (Lebensmittel)]]).
* Eine übersteigerte Angst vor Amphibien bzw. Froschlurchen wird als [[Phobie|Batrachophobie]] bezeichnet.

== Quellen und Informationen ==
=== Einzelnachweise ===

[http://www.wikipedia.de Wikipedia]

=== Literatur ===
* Anonymus: ''Lexikon der Biologie.'' – Bd. 1, Herder-Verlag, Freiburg 1983, ISBN 3-451-19641-7
* Günther E. Freytag, Bernhard Grzimek, Oskar Kuhn & Erich Thenius (Hrsg.): ''Lurche''. In: ''Grzimeks Tierleben, Bd. 5: Fische 2, Lurche.'' Lizenzausgabe im dtv, München 1980, ISBN 3-423-03204-9
* Rainer Günther (Hrsg.): ''Die Amphibien und Reptilien Deutschlands''. Gustav Fischer Verlag, Jena 1996, ISBN 3-437-35016-1
* Andreas und Christel Nöllert: ''Die Amphibien Europas''. Franckh-Kosmos, Stuttgart 1992, ISBN 3-440-06340-2
* Gerhard Thielcke, Claus-Peter Herrn, Claus-Peter Hutter, Rudolf L. Schreiber: ''Rettet die Frösche.'' pro natur-Verlag, Stuttgart 1983, ISBN 3-88582-003-X

=== Weblinks ===
(teilweise Quellen)
{{Wiktionary|Lurch}}
{{Wiktionary|Amphibie}}
* [http://www.amphibiaweb.org/aw/index.html Amphibiaweb.org] (Engl.)
* [http://research.amnh.org/herpetology/amphibia/index.php Datenbank „Amphibian Species of the World“] (Engl.)
* [http://www.livingunderworld.org/ Livingunderworld.org] (Engl.)
* [http://www.amphibienschutz.de/amphib/amphibien.htm Amphibien- und Reptilienschutz aktuell]
* [http://www.iucnredlist.org/amphibians IUCN Red List of Threatened Species] (Engl.)
* [http://www.taz.de/pt/2007/03/09/a0242.1/text taz-Artikel vom 09.03.2007: „Eine Arche für Amphibien“ – über den rasanten weltweiten Artenschwund bei Amphibien]
* [http://www.dght.de Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT)]
* [http://www.nabu.de/m05/m05_04/ NABU: Nachrichten zum Thema Amphibien und Reptilien]

[[Kategorie:Amphibien| ]]

Posted on Thu, 25 Jun 2009 20:55:44 GMT at http://wiki.frogpix.de/index.php/Amphibien
Comments: http://wiki.frogpix.de/index.php/Diskussion:Amphibien


http://www.frogtalk.de
Gespräche über Pfeilgiftfrösche
____________________________
Ich weiss nix!
25.06.2009 22:58
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