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Hilfe! Frosch verstorben - meine Schuld?
kikkertje
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Beitrag: #11
RE: Hilfe! Frosch verstorben - meine Schuld?

Hi,

ja - blöd...
ich zermartere mir die ganze Zeit das Hirn, ob Andreas mir bei der Übergabe auch schon was dazu gesagt hatte...wir haben uns ja eine ganze Weile über alles mögliche unterhalten.
Ich meine mich noch dunkel erinnern zu können, dass er meinte regelmäßige Kotproben würde er nicht nehmen. Aber dass die Behandlung derart kritisch wäre - ich hoffe doch, das hätte ich mir gemerkt? *Zweifel*

Puh - sonst wäre das ja noch schlimmer Sad Dann hätt' ich die Fröschlein wirklich auf dem Gewissen...

Ich weiß, dass man sich als Tierhalter daran gewöhnen sollte, dass Tiere auch mal sterben. Ist halt wirklich hart für mich, wenn ich eigentlich versuche, alles "nach Vorschrift" zu machen und dann ist das genau das Gegenteil von richtig...

Naja - ich warte mal ab, ob der Andreas mir antwortet.

Dass natürlich jedes Tier eine gewisse Menge an Parasiten in sich trägt und auch toleriert ist mir schon klar. Bisher hatte ich aber "gelernt", dass man unter Terrarienbedingungen rechtzeitig eingreifen sollte...

Herr Mutschmann hat auf alle Fälle schonmal das verschluckte Zewa beim einen Frosch als Todesursache quasi ausgeschlossen (natürlich unter Vorbehalt, aber er hielt das wohl für ausgesprochen unwahrscheinlich)

Zwei Frösche sind nun per Express auf dem Weg nach Berlin. Ich bin gespannt, ob man da etwas herausfindet.


LG
Claudia

06.06.2016 15:09
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TerraNewbie
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Beitrag: #12
RE: Hilfe! Frosch verstorben - meine Schuld?

Hallo Claudia,
naja erstmal abwarten was er sagt, bzw was rauskommt bei der Untersuchung.
Halt uns auf dem laufenden!
Was meiner Meinung nach gegen den Tod durch Ileus spricht ist das Krampfen/Zucken beim Ableben.
Gruß
Philipp

06.06.2016 15:53
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kikkertje
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Beitrag: #13
RE: Hilfe! Frosch verstorben - meine Schuld?

Hallo,

laut Sendungsverfolgung wurden die beiden Sektionstiere bereits zugestellt - jetzt heißt es abwarten, was der Herr Mutschmann sagt. Kann aber wohl eine Weile dauern - die Histologie braucht halt ein bißchen mehr Zeit.

Der Andreas hat gestern noch geantwortet - im Grunde sagt er dasselbe wie Du, Philipp - zusammengefasst also in etwa:
solange seine Frösche nicht augenscheinlich krank sind, werden sie in Ruhe gelassen, kranke Tiere werden sofort separiert. Er achtet besonders auf ausgewogene Ernährung mit allen benötigten Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und das reicht seiner Erfahrung nach für eine überwiegend gesunde Froschhaltung aus... (unabhängig davon, was sich eventuell im Kot nachweisen ließe)

Über die großen "Ausfallraten" (was für ein kaltes Wort) bei Parasitenbehandlungen wusste er natürlich auch Bescheid.

Sad Ich mache mir wirklich große Vorwürfe, dass ich ihn nicht direkt nach der Diagnose angeschrieben hatte, bevor ich irgendwas gemacht habe!! Sad

Ich hab' mich halt auf die Erfahrung des Arztes verlassen... aber das ist eigentlich keine gültige Entschuldigung dafür, dass man nicht selbst mitdenkt.
(Dem Arzt will ich übrigens da gar keine großen Vorwürfe machen: ich glaube ihm durchaus, dass ihn diese Entwicklung absolut überrascht hat.
Er hat nuneinmal "nur" Erfahrung mit den eher üblichen Dendrobatenarten gesammelt und die waren wohl durchgehend positiv bei Anwendung dieses Mittels, auch von Kollegen hatte er wohl nichts anderes gehört - ich habe da ja auch im Forum nichts gegenteiliges finden können.... Tja - nun weiß er auch mehr für den Fall, dass nochmal jemand mit Mantellen kommt)

Ich könnt' echt jedesmal heulen, wenn ich in das totenstille Terrarium schaue (hab' ich durchaus auch schon).
Ich hoffe so sehr , dass die letzten sechs Fröschlein nur einfach etwas schüchtern in ihren Verstecken hocken.
Beim Umsetzen gestern früh wirkten sie eigentlich alle relativ normal. Aber den verstorbenen habe ich ja auch nicht wirklich viel angemerkt bis es plötzlich vorbei war und das Umsetzen und das nuee Terrarium bedeuten natürlich auch nochmal Stress...

Ich kann ja nun nicht ständig im Terrarium herumwühlen, um nach möglichen weiteren Todesfällen zu suchen.
ich klammere mich ein wenig daran fest, dass die in Quarantäne verstorbenen Frösche immer im "offenen" Bereich gestorben sind.
Keinen davon habe ich in einem Versteck gefunden und bisher sidn im Terrarium keine toten Frösche zu sehen...

Ach Mann - die Tiere waren vor der ganzen Aktion so schön agil und zeigefreudig! Es hat richtig Spaß gemacht und ich war auch ein bißchen stolz auf meine kleine Froschpopulation, die sich doch so gut "von selbst" vermehrt hatte...

untröstlichen Gruß,
Claudia

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.06.2016 12:05 von kikkertje.

07.06.2016 10:59
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TerraNewbie
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Beitrag: #14
RE: Hilfe! Frosch verstorben - meine Schuld?

Hallo Claudia,
sowas kann passieren, da solltest du dir wirklich keine Vorwürfe machen!
Ich hab aktuell 15 Quappen von laevigata schwimmen, Tendenz steigend. Andreas vermehrt die ja auch immer gut. Es dürfte also kein Problem sein deine Gruppe wieder etwas aufzustocken!
Hoffen wir, das die anderen ohne die Behandlung ganz normal weiterleben.
Gruß
Philipp

07.06.2016 15:31
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kikkertje
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Beitrag: #15
RE: Hilfe! Frosch verstorben - meine Schuld?

Hallo Philipp,

vielen Dank für's Mutmachen...
Ich bin halt so gestrickt, dass ich sowas schon erstmal ganz schön schwer nehme... mit der Zeit (und besonders, falls es hier im Becken nun wieder aufwärts geht) werde ich da schon halbwegs drüber wegkommen, aber es wird immer ein kleiner STachel in meinem Gewissen bleiben...

Zitat:
Hoffen wir, das die anderen ohne die Behandlung ganz normal weiterleben.


Es haben ja alle Frösche die Behandlung mitmachen müssen - die (bis dahin) Überlebenden sind dann nur vor dem eigentlichen Plan schon gestern zurück in's neu aufgesetzte Becken gewandert, damit sie wenigstens (so hoffe ich doch) bessere Bedingungen mit deutlich weniger Stressfaktoren als in Quarantäne haben.

Einzig die aktuelle Quappe wurde nicht behandelt.

Die muss ich jetzt wohl "von Hand" großbringen - das habe ich auch noch nie gemacht (hatte das bisher den Elterntieren überlassen).
Kannst Du mir da vielleicht noch ein paar gute Tipps geben, wie ich da ein gesundes Fröschlein hochpäppeln kann?

Heute hat ein Frosch ganz leise und schüchtern gerufen - zumindest einer hat also bisher überlebt, das ist doch schon mal ein Anfang und macht etwas Hoffnung.

Zu sehen ist aber weiterhin keiner, auch nicht "indirekt" durch Geraschel oder sich bewegende Pflanzen Sad. Naja - die Fronttür ist ja vorläufig noch mit einer Decke abgehängt - ich schau nur ab und zu druch's kleine Seitenfenster 'rein...)

Viele Grüße,
Claudia

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.06.2016 19:22 von kikkertje.

07.06.2016 19:20
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Beitrag: #16
RE: Hilfe! Frosch verstorben - meine Schuld?

Hallo Claudia,
ja da ist jeder anders gestrickt, ich bin da sicherlich auch kein Maßstab.
Warten wir mal ab. Vllt einfach ab und an mal die Nase ins Becken stecken. Klingt blöd, aber ich riech zB meistens wenn iwo was totes liegt.
Ich nehme die quappen und zT sogar die frisch abgelegten Eier aus den Kokosnüssen weil ich dann das Geschlecht beeinflussen kann, zumindest führe ich da grade entsprechende Versuche durch und es gibt eine Tendenz.
Ich fütter die Quappen mit normalem Quappenfutter, welches auch für Dendrobaten verwendet wird.
Andreas Altenmüller verwendet reine Spriulina-Tabletten. Spirulina-Anteil hat mein Futter auch.
Die Quappen sitzen bei mir in Urinbechern mit Anfangs einem Wasserstand von nur 1 cm, welcher dann später sobald die Quappe frei schwimmt langsam erhöht wird, aber bei mir 3-4cm nie überschreitet. Ich fütter täglich eine kleine Menge. Wasserwechsel erfolgt bei mir nach Gefühl und Optik und nicht nach einer Regelmäßigkeit.
Die Becher stehen bei mri völlig frei und offen im Raum auf verschiedenen Ebenen meiner Anlage und durch die Menge zum Teil in einem Bücherregal. Licht erhalten sie alle nur passiv. Bekannte von mir bestrahlen Quappen mit UV.
Gruß
Philipp

07.06.2016 19:58
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kikkertje
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Beitrag: #17
RE: Hilfe! Frosch verstorben - meine Schuld?

Hallo Philipp,

vielen Dank - dann habe ich das mit der Quappe bis jetzt schonmal garnicht so falsch angestellt.
Wäre schön, wenn die durchkäme - das würde mich schon ein bißchen wieder aufbauen.

LG
Claudia

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.06.2016 23:23 von kikkertje.

07.06.2016 23:20
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kikkertje
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RE: Hilfe! Frosch verstorben - meine Schuld?

Hallo liebe Comunity,

nun melde ich mich endlich mit einem Abschlussbericht zu der ganzen Misere...

Der Befund von Dr. Mutschmann lautete im Resümee:

Zitat:
Beide Tiere zeigten nahezu übereinstimmende pathohistologische Befunde, welche
besonders durch eine großtropfige Leberdegeneration und eine Entzündung der Därme
gekennzeichnet waren. Letzere kann Folge des stattgehabten Wurmbefalls gewesen sein,
die Leberveränderungen eventuell Folge der Levamisoltherapie. Auch hierfür kann die
vorherige Schädigung durch den Wurmbefall ausschlaggebend gewesen sein.


Außerdem stand im detaillierten Befund noch, dass sich die Epidermis beider Tiere z.T. in Ablösung befand - Oberhäutchen teilweise fehlend (passt zu meiner Beobachtung, dass alle drei toten Tiere Hautreste an den Beinen hatten - als hätten sie sich zuletzt noch zu häuten versucht)
Bei einem der Frösche war noch ein Lungenödem gefunden worden.
Ansonsten wurden keine Auffälligkeiten gefunden.

Die verbliebenen sechs Frösche leben alle noch Smile Gestern sah ich alle mal gleichzeitig.
Es wird mittlerweile wiedre laut und ausdauernd gerufen und auch schon abgelaicht - wenn auch in völlig unpassenden Behältnissen (Größe einer Filmdose) - die neuen Kokosnüsse wurden entweder noch nicht gefunden oder sind noch zu wenig eingewachsen.

Ob die Quappe sich wirklich noch zu einem gesunden Frosch entwickelt - - - da bin ich momentan etwas skeptisch.
Ich habe mich bemüht, alles so zu machen, wie Andreas es in seinem Buch beschreibt (wich auch nicht großartig von meinem Vorgehen bis dahin ab - nur den Anteil an Spirulina habe ich noch erhöht) - als ich gestern die ersten Laichkörner im Terrarium fand, habe ich sie direkt als "Aufbaufutter" in die Aufzuchtbox überführt. Bisher wurden sie jedoch nicht gefressen und ich finde das Tierchen ohnehin etwas dünn...

Die Hinterbeine sind noch recht dünn, die Vorderbeine beginnen aber schon "durchzubrechen" und die Umfärbung hat auch bereits begonnen.
Bei passendem Wetter stelle ich Quappi immer für einige STunden in mein Blumenbeet in den Schatten der Pflanzen, ansonsten kann es im momentan leeren Winterterrarium meines Geckos ein wenig UVB durch die SR bekommen.
Davon will ich aber nicht zu viel machen - nicht dass der lütte noch einen Sonnenbrand bekommt Wink...

Soweit also zu den Entwicklungen hier.

EInen lieben Gruß und noch einmal herzlichen Dank für Eure Unterstützung und Hilfe,
Claudia

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.07.2016 11:54 von kikkertje.

04.07.2016 11:48
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niederrheinfrogs
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Beitrag: #19
RE: Hilfe! Frosch verstorben - meine Schuld?

Hallo Claudia
Hast du das hektische Verhalten also rumspringen beobachtet nachdem du das Levamisol angewendet hast oder schon vorher?
Ich habe das Mittel schonmal verwendet und danach sprangen die Tiere wie wild herum und waren kurze Zeit danach verstorben.
Seid dem lasse ich die Finger davon weil ich glaube das Mittel ist vielleicht zu stark. Wenn würde ich es nur noch verdünnt anwenden.
Übrigens habe ich gute Erfahrungen mit Panacur Pulver gemacht. Das bekommt man bei jedem Tierarzt und es wirkt gut gegen Würmer. Einfach die Fliegen damit einsteuben...Frösche vertragen das Mittel bestens.
LG
Justina


Nur per pn erreichbar

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.07.2016 09:08 von niederrheinfrogs.

11.07.2016 09:06
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kikkertje
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RE: Hilfe! Frosch verstorben - meine Schuld?

Hallo Justina,

ja genau: nachVerabreichung von Levamisol - besonders auffällig war das nach der zweiten planmäßigen Anwendung.

Vor der Diagnose habe ich den Fröschen überhaupt nichts angemerkt - sie verhielten sich absolut unauffällig.

Bei welcher Froschgattung hast Du denn Deine Beobachtung dazu gemacht - auch bei Mantella?

Vielen Dank für den Tipp mit Panacur.
Ich habe hier ja noch den Jungfrosch, der als Quappe aus dem "verseuchten" Terrarium entnommen wurde...da bin ich momentan noch ganz und gar unschlüssig was ich tun soll (wenn er's denn überhaupt soweit schafft - hat gestern seine Metamorphose abgeschlossen, sieht aber nicht so kräftig aus, wie ich das bisher von meinen "Naturbruten" gewöhnt bin)

LG
Claudia

P.S.:
laut Tierarzt war das Levamisol übrigens schon verdünnt - ich bin nicht sicher, aber ich meine 1:10...

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.07.2016 10:33 von kikkertje.

11.07.2016 10:31
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