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Latexmilch?
BlackRainbow
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Beitrag: #1
Latexmilch?

Hallo liebe Forengemeinde,

zur Beflockung von diversen Einrichtungsgegenständen wird häufig ein Gemisch aus Latexbindemittel und Torf empfohlen.
Das Latexbindemittel enthält ja kein "richtiges" Latex (Kunststoff- bzw. -harzdispersion), hat mich aber trotzdem zu der Frage gebracht, ob man nicht auch mit einem Gemisch aus Latexmilch (Flüssiglatex) und Torf arbeiten könnte...
Ich weiß, dass Latex unter UV-Einfluss mit der Zeit porös wird, aber ich würde die Beschichtung nur für kleinere Gegenstände benötigen (die notfalls auch mal ausgetauscht werden könnten; zum Beispiel Laichhöhlen oder Pflanzgefäße) und die Milch hätte ich zu Hause...
Wie denkt ihr darüber? Kann man das gefahrlos den Dendrobaten anbieten (wohlwissend, dass es wahrscheinlich nichts für die Ewigkeit ist) - oder gibt es Bedenken? Vielleicht hat ja auch schon selbst jemand Erfahrungen damit gemacht.

Ich freue mich auf eure Antworten Smile
Viele Grüße
Josephine

09.06.2017 09:42
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Goblinfrog
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Beitrag: #2
RE: Latexmilch?

Hey Josephine

Ich habe leider keine Ahnung von dem Zeugs.
Mein letzter SM-Besuch ist schon lange her ;P
Sorry, aber da kann ich dir nicht weiterhelfen.
Meine Meinung wäre eher Nein, aber eben, kann ich nicht
wirklich beurteilen.

Greez
Stef

10.06.2017 00:13
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BlackRainbow
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Beiträge: 5
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Beitrag: #3
RE: Latexmilch?

Hallo Stef,

Danke für deine Einschätzung.
Ich habe mal einen kleinen Test dazu gemacht:
Ein Stück Latex (getrocknete Latexmilch) von etwa 65 cm^2 wurde für 24 h in 125 ml Osmosewasser (60 µS) eingelegt.
Der Leitwert erhöhte sich innerhalb dieser Zeit um 340 µS und das Material hat sich milchig-weiß verfärbt, hat aber ansonsten die Form behalten und keine sichtbaren Partikel abgegeben. Vor diesem Hintergrund (ohne das Wasser weiter untersucht zu haben) würde ich es jetzt nicht bedenkenlos in das Terrarium einbringen, auch wenn Kautschukbäume im Habitat der Frösche vorkommen und die Tiere im Terra ja nicht direkt mit dem Material in Berührung kämen (und die Beschichtung ja auch nicht unter Wasser angebracht werden sollte).
Ich muss allerdings dazu sagen, dass das Flüssiglatex schon 2 Jahre auf dem Buckel hat und auch nicht mehr so schnell getrocknet ist, wie ich es in Erinnerung hatte. Vielleicht war also einfach die Haltbarkeit überschritten. Spätestens für’s nächste Halloween brauch ich eh wieder was davon und da werde ich den Test einfach nochmal machen und messe dann vielleicht auch mal weitere Wasserwerte Smile
Im Archiv bin ich noch auf einen passenden, wenn auch ziemlich alten, Beitrag zu dem Thema gestoßen:
http://www.dendrobatenforum.info/verscho...-5114.html
Allerdings endet das Thema vor einem endgültigen Fazit bzw. einer Schilderung der Langzeiterfahrungen und Rainer, der mit der Methode großflächig im Terra gearbeitet hat, scheint leider nicht mehr aktiv zu sein. Hat irgendjemand noch Kontakt zu ihm oder weiß, wie es da weiterging?

Viele Grüße
Josephine

14.06.2017 10:42
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