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Quappensterben
skorpi
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Beitrag: #1
Quappensterben

Hallo,
hat jemand von euch einen Tipp für mich?

In letzter Zeit versterben immer wieder einige meiner Quappen (R. chazuta).

Immer kurz vor der Metamorphose magern sie rapide ab.
Bei eigentlich einer kugeligen Quappe fällt der Bauch immer mehr ein,
für mich hat es den Anschein als würden sie trotz Futteraufnahme verhungern.
Zum "Glück" aber, betrifft es nicht alle Quappen.

Hatte schon mal jemand eine ähnlichen Symptomatik zu beklagen und woran könnte es liegen?

Gruß
skorpi

29.03.2017 12:33
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Bananenshake
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Beitrag: #2
RE: Quappensterben

Hallo Skorpi,

das hört sich aber nicht gut an!
Wie ziehst du deine Quappen groß?
Vielleicht kommt man so hinter das Problem.

Grüße Mark


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29.03.2017 12:55
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skorpi
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Beitrag: #3
RE: Quappensterben

Hallo Mark,
da ja nicht alle Quappen das gleiche Los ereilt,
(anscheinend einzelne Gelege) wird ja nicht alles falsch sein.
Behältnisse, Wasserwerte, Futter sind bei allen identisch,
bei einigen Gelegen läuft es problemlos,
bei anderen hingegen bis kurz vor der Metamorphose auch noch
und dann erst tritt dieses geschilderte Problem auf.
Betroffen ist immer ein Gelege, meist aus 2 oder 3 Eiern bestehend.
Andere Gelege entwickeln sich bei identischen Werten ohne Probleme.

Das Problem kannte ich bisher nicht.
Bin echt ratlos, es ist schade wenn dir topfit erscheinende Quappen so kurz vor dem Frosch sein (und ohne ersichtlichen Grund) wegsterben.

30.03.2017 09:04
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Maelzi
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Beitrag: #4
RE: Quappensterben

Hallo Skorpi!
Wie alt sind denn die Elterntiere?
Wie lange ohne Unterbrechung ist das Paar den schon am legen?


Gruß Frank
(Rhein-Kreis Neuss)

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.03.2017 13:01 von Maelzi.

30.03.2017 13:01
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skorpi
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Beitrag: #5
RE: Quappensterben

Hallo Maelzi,

Elterntiere sind 3,5 Jahre.
Pause hatten sie gute 4, fast 5 Monate, daran sollte es auch nicht liegen können.
Sie hatten keine Möglichkeit Gelege abzusetzen und waren eher zu trocken.
Hab auch schon alles mögliche gedanklich durchgespielt, komme aber zu keinem wirklich akzeptablen Ergebnis.

Gruß
skorpi

31.03.2017 17:36
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Maelzi
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Beitrag: #6
RE: Quappensterben

Hallo Skorpi!
Wenn alle Gelege an fast identischen Plätzen abgelegt werden und diese unter gleichen Bedingungen gezeitigt werden und die Aufzucht der Quappen identisch ist, dann deutet es doch eigendlich auf Fehler in der Genetik der Quappen hin! Bei wie vielen Quappen taucht denn das Problem auf? 1 von 10, 1 von 20 ?


Gruß Frank
(Rhein-Kreis Neuss)
31.03.2017 19:35
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Bananenshake
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Beiträge: 10
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Beitrag: #7
RE: Quappensterben

Guten Abend,

ich hatte Probleme mit der Quappen Aufzucht weil ich zu kleine Behälter verwendet habe. Mittlerweile verwende ich 500ml Becher und ich muss sagen seit einem halben Jahr hatte ich jetzt keinen Ausfall.

Grüße Mark


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31.03.2017 22:49
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Don Martin
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Beitrag: #8
RE: Quappensterben

Hallo,
ich habe das Problem auch gelegentlich, betroffen sind meist die Larven aus einem einzelnen Gelege. Nach einem Wasserwechsel erholen sich die meisten aber wieder. Wahrscheinlich sind immer wieder einzelne Gelege anfällig für irgendwelche Belastungen des Wassers, möglicherweise durch das Futter, die den meisten Quappen normalerweise nichts ausmachen.
Die betroffenen Quappen entwickeln sich, wenn sie sich wieder erholt haben, normal weiter zu gesunden Fröschen, ohne irgendwelche weiteren Auffälligkeiten.

Grüße
Thomas

01.04.2017 12:32
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skorpi
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Beiträge: 81
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Registriert seit: May 2007
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Beitrag: #9
RE: Quappensterben

Hallo Kollegen,

kann mich heute erst melden da ich mich für ein paar Tage im Krankenhaus aufhalten durfte.
Habe bewusst kein Handy mitgenommen, hatte tatsächlich andere Sorgen, ist aber wieder alles ok.
Habe aber alles zur Kenntniss genommen.
Also, die Quappen (1 Gelege 2 St.) aus Dez. 16 sind beide verloren gegangen.
Im Moment schwimmen noch 2 Quappen aus Jan. 17 und 1 Quappe aus Febr. 17,
bisher machen die drei noch einen guten Eindruck, alle sind aus einem Paar.

Werde es mal weiter beobachten und euch auch weiterhin über den Erfolg oder Misserfolg informieren.

Gruß
skorpi

05.04.2017 15:09
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salli
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Beiträge: 15
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Beitrag: #10
RE: Quappensterben

Hallo zusammen,
habe den thread gerade erst gelesen. Wollte aber trotzdem auch meine Erfahrungen mit diesem Problem erzählen. Vielleicht hilft´s ja: Ich hatte das Problem auch v.a. mit den tinctorius-Quappen. Ursprünglich hatte ich die Quappen in Heimchen-Dosen mit halb Leitungswasser (ca. 7°dH), halb Regenwasser, abgekocht, mit einem Schuss Torumin, dazu noch 1 Eichenblatt, etwas Javamoos. Wasserwechsel jede Woche. Alles lief tadellos bis Dezember 2016. Dann sagte mir ein erfahrener Froschler, Wasserwechsel sei schädlich und Leitungswasser GANZ schlecht und Torumin sowieso! Also stellte ich auf reines Regenwasser um, ohne Wasserwechsel und Torumin. Ergebnis: Von 27 Quappen starben 12 innerhalb kurzer Zeit! Der Rest entwickelte sich normal. Danach bin ich wieder zu meiner ursprünglichen Methode zurück gekehrt, alerdings verwende ich jetzt statt Regenwasser Osmosewasser. Einige erkrankte Quappen haben überlebt, wenn ich sie in frisches Wasser gesetzt habe. Ich habe den Eindruck, dass Tinctorius-Quappen empfindlich auf eine Verschlechterung der Wasserqualität reagieren. Die Ranitomeya-Quappen waren wesentlich stabiler, bei denen hatte ich auch weniger Verluste.
Mittlerweile entwickeln sich die Quappen wieder normal.
Gruß
Michael

01.05.2017 21:59
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