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Vergesellschaftung
Rindviech
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Beitrag: #1
Vergesellschaftung

Da immer wieder die Frage nach der Vergesellschaftung von a) mit b) gefragt wird möchte ich hier einige Tipps geben, bevor im Forum eine Frage dazu gestellt wird!

1. Folgenden Artikel in meinen Blog lesen
http://www.frogpix.de/content/blog/2006/...g-bei.html

2. Die Suchfunktion dieses Forums benutzen

3. Die verfügbare Froschliteratur AUFMERKSAM lesen und nicht nur die Bilder anschauen

4. Dich ausgiebig über Herkunft, Habitat, Klimaansprüche (Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc. informieren)

5. Wenn alle Punkte von 1. bis 4. abgearbeitet und Du der Meinung bist, dass es noch immer Sinn macht Frösche miteinander zu vergesellschaften dann und nur dann können wir dies hier gerne diskutieren.


EIN WICHTIGER TIPP ZUM SCHLUSS
Falls Du lange genug in anderen Foren rumfragst und wirst Du sicher jemand fihttp://www.dendrobatenforum.info/images/codebuttons/bold.gif
Fetten Text eingebennden der Dir sagt es geht! Wenn Du die Antwort es geht erwartest, dann Frag bitte hier erst gar nicht!

EINE DAUERHAFTE VERGESELLSCHAFTUNG UNTERSCHIEDLICHER DENDROBATEN IN KLEINTERRARIEN FÜHRT IN HÄUFIG ZUM TOD DES EINEN ODER ANDERN INDIVIDUUMS.

Weitere Links:
http://www.christmanns-froschbuch.de/htm...ni_06.html


http://www.frogtalk.de
Gespräche über Pfeilgiftfrösche
____________________________
Ich weiss nix!

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.09.2007 23:24 von Rindviech.

08.09.2007 00:55
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Homer
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Beitrag: #2
RE: Vergesellschaftung

hier passend zum Thema......

da sieht man mal was selbst in freier Natur passieren kann wenn sich 2 (ich vermute Männlein) bekämpfen. Man kann sich denke ich leicht ausmalen das sowas durchaus im terarrium passieren kann wenn man vergesellschaftet bzw mehrere gleichgeschlechter hält etc.

Ich weiß es ist kein MUSS das dies passiert aber ich denke mal interesant zu sehen wie selbst bei jeder menge Platz (im habitat) es zu erbitterten kämpfen kommen kann.

http://www.youtube.com/watch?v=qg3rEVLxf...re=related

wie gesagt ich finde es einfach mal interesant zu sehen.


Frösche, Phelsumen und Katzen :-)
08.12.2007 13:21
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acker71
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Beitrag: #3
RE: Vergesellschaftung

...und vor allen Dingen: WENN es im engen Terrarium passiert besteht für den erschöpften Unterlegenen NICHT die Möglichkeit, das Weite zu suchen und ausser Sicht zu gelangen um sich zu erholen. Der permanent folgende Stress tut schnell sein Übriges.

Viele Grüße
Thomas, der zwar auch eine "Versuchs-WG" hat, allerdings in großem Terrarium unter sorgfältiger Auswahl und strenger Beobachtung Wink


+++ andere lassen sich gehen - ich lasse mich fahren +++

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.12.2007 14:45 von acker71.

08.12.2007 14:44
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shovelxl
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Beitrag: #4
RE: Vergesellschaftung

Moin
Spare mir einen meterlangen Text:
Ich vergesellschafte seit jahren nicht mehr, weil es sicher nicht muß.
Als junger Mann hatte man aber nicht so viel Platz und so viel Geld.
Schon vergesellschaftet man ventris, imis, pumis mit azureus, tinctorius, auratus...
Ich halte seit über 20 Jahren Dendrobaten und habe die Gruppen, welche vergesellschaftet waren und funktionierten (ja, es KANN funktionieren) zusammen gelassen.
Bis dato habe ich keine Notwendigkeit gesehen, diese harmonisierenden Gruppen zu trennen.
Alle sind satt, leben nebeneinander und... (!) sie züchten.
Wie aber erwähnt, generell ist es zu vermeiden, ich mache es auch nicht mehr, jedoch kann man nicht sagen es funktioniert nicht.
Wer es nicht glaubt...: vorbei kommen und staunen.
Ein frohes Fest und viel spaß bei unserem tollen Hobby
Shovel

24.12.2007 10:02
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Robin
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Beitrag: #5
RE: Vergesellschaftung

Hey,
schön zu lesen, dass ihr euch so gewissenhaft zu diesem Thema aüßert.
Ich denke dass die Idee der Vergesellschaftung hauptsächlich daher kommt, das Interesse an verschiedenen Arten in einem einzigen Terrarium zu befriedigen ohne sich gleich mehrere Becken ins Wohnzimmer zu stellen. Welche Arten man "problemlos" kombinieren kann ist ja sogar schon in Fachbüchern aufgeführt. Leider ist der kurze Hinweis, dass es einige Erfahrung braucht, um zu sehen, ob es (noch) funktioniert und die Notwendigkeit eines Ausweichbeckens leicht zu übersehen :-( Habe anfangs auch überlegt, mir ein großes Schauterrarium einzurichten, in dem ich 2 Arten zusammen halten kann. Ist natürlich sehr verlockend, ein großes Terrarium mit Platz für einen Wasserlauf, ausladenden Pflanzen usw...
Zum Glück hat man die Möglichkeit vorher nachzulesen...
Gruß,
Robin

04.01.2008 02:51
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Anon
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Beitrag: #6
RE: Vergesellschaftung

Hier in Halle / Saale werden im Zoo in einem nicht unbedingt riesigen Terrarium D.tinctorius, D.azureus und D.auratus zusammen gehalten. Und nicht mal wenige Tiere.

Auffälligkeiten konnte ich nicht feststellen, allerdings kann ich auch nicht so lange davor stehen bleiben.

Einen Pfleger habe ich leider noch nicht erwischen können.


2.3.0 Ranitomeya ventrimaculata
14.01.2008 21:00
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shovelxl
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Beitrag: #7
RE: Vergesellschaftung

Moin
Mein Lieblingsthema...!!!!
Werde auch nix antworten und auch nix mehr dazu lesen.
Nur hier mein Senf:
Vergesellschafte seit Jahrzehnten Dendrobaten (und Phyllobaten).
Habe Tiere schon seit vielen Jahren zusammen sitzen.
Sollte was nicht klappen setze ich die Tiere auseinander, brauchte ich aber bis dato nie!!!!
Es gab Zuchterfolge und die Tiere werden wie gewohnt alt bei mir.
Also scheint der Stressfaktor nicht vorhanden zu sein.
Voraussetzung: beide Arten zusammen einsetzen mit ausreichend Becken-Strucktur.
Sorry, daß damit einige nicht klar kommen WOLLEN, DASS es funktionieren kann.
Ich entschuldige mich in aufrichtiger Weise dafür, daß ich damit Erfolg habe.
Ich entschuldige mich auch dafür, daß alle ,die meine Becken kennen ausnahmslos meine Tiere loben...
Ein Zoo ist sicher keine Refferenz, diese müssen auf kleinem Raum meist viel zeigen.
Generell halte ich auch Tiere in Gruppen oder paarweise separat. Aber die Gruppen, die seit langem zusammen sitzen...warum soll ich sie trennen, wenn es funktioniert und diese regelmäßig legen???
Nix für ungut, werde hier auch nix mehr schreiben darüber...was ich hier betreibe KANN ja auch nicht funktionieren, drum ist es hier sicher auch nicht real und ich hatte in meinem Keller immer einen schönen Traum...
(auch ist keiner verfettet...auch nicht die Leber, die Tiere würden dann sicher nicht alt werden...)
Mit freundlichstem Gruß
Guido

14.01.2008 23:05
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shovelxl
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Beitrag: #8
RE: Vergesellschaftung

...kleiner Anhang muß mir doch noch vergönnt sein...:
Klar haben alle unterschiedliche Habitate.
Aber sie leben nicht im Habitat sondern in einem Terrarium.
Wer hat denn da ganze Habitate drin???
Und WER hat in seinem Keller ca. 15 Klimazonen...???
So, nu aber...

14.01.2008 23:06
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Homer
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Beitrag: #9
RE: Vergesellschaftung

ich denke es ist eine abwägungssache ich sehe keinen vorteil drin und es kann mir auch keiner eien plausiblen Vorteil erkennen. Wenn es in meinen Augen in wenigen Fällen klappt, super. Ich denke aber das die ungelich höhere Zahl der Mißerfolge es in meinen Augen nicht unbedingt rechtfertigt. Ein Zoo ist kein gutes Beispiel was das angeht (also oftmals leider) in Stuttgart sitzen auch einige Arten zusammen aber imemr andere wenn man dort ist das wird wohl (leider) nen Grund haben ......

das mit dem Keller und den Klimazonen ist , sorry, "nonsens" da die Klimatischen Bedingungen sich doch sehr ähneln. Außerdem ist es gut möglich durch diverse Heizmöglichkeiten verschiedentemperaturige Terrarien in einem raum zu schaffen. Bei meinen leucomelas hat es fast 28 Grad bei den Azureus 26 Grad bei den Phelsumen Punktuell fast 40 Grad und die terrarien stehen auch alle in einem Zimmer ;-)

Wegen mir soll jeder machen was er will man kann Meinungen eh nicht ändern und wissen ob was 100% klappt kann man kaum da man nicht 24/7 vorm terrarium sitzt....klaro wenn die Tiere (in manchen Fällen) alt werden und legen ist es zumindest nicht tödlich alles andere muß jeder mit sich selbst klakommen...ich würde Nachzuchten auch net in Plastikdosen großziehen aber da es keine verbindlichen Richtlinien gibt machen wir halt soweit bis es welche gibt....

@ shovel,

sorry ich kann dir nicht ganz folgen....du schreibst an heiligabend du vergesellschaftest nichtmehr und jetzt doch ? oder hast schon imemr und nie getrennet oder doch ?? irgendwie blick ich da nicht ganz durch .......

Generell muß ich sagen wenn man kein geld hat, kein Platz soll man es bleiben lassen ich hab auch keine Kohle für nen Lamborghini :-( wenn man aus "überzeugung" vergesellschaftet oder aus wissenschaftlichem Aspekt, ok no problem soll jeder tun was er mag, keine Geld etc find ich "suboptimal" und naja bei 80 % ist es auch etwas "geltungsdrang" da hab ich nicht sooo viel Verstandnis für....

abschließend : jeder so wie er mag Meinungen kann man gerade bei hobby dingen eh nicht ändern da sind die deutschen verbissener als bei allem anderen ;-) wenn es nachweislich zum schaden der Tiere ist werden eventuell alle drunter leidern wenn die Haltung weiter eingeschränkt werden sollte ob das dann alle toll finden steht auf nem anderen Blatt Papier.... Ich weiß auch von den "alten hasen" das man früher aus unwissenheit alles in ein terrie gestopft hat (histrionicus waren beigabe zu Fischimporten !) aber ich denke das waren die "Kinderschuhe" der PGF Haltung und das macht heute keiner mehr in diesem Ausmaß.....


Frösche, Phelsumen und Katzen :-)
15.01.2008 00:03
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MartinFarrent
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Beitrag: #10
RE: Vergesellschaftung

Warum beschränkt sich dieses Thema eigentlich immer auf die Vergesellschaftung von Dendrobatiden mit Dendrobatiden? Dass soetwas (in der Regel) nur in wirklich großen Behältern einigermaßen problemlos verlaufen kann, scheint logisch: Man vergesellschaftet dabei Tiere, die räumlich, futtertechnisch, vor allem aber auch tageszeitlich so ziemlich dieselbe Nische besetzen wollen.

Das Paradebeispiel der meist völlig unproblematischen Vergesellschaftung von Dendrobatiden mit Jungferngeckos zeigt m.E., in welche Richtung man bei derartigen Ambitionen denken sollte. Da spielt es schon keine Rolle, dass die Echse dasselbe Futter in denselben 'Zonen' des Beckens sucht... und warum nicht? Weil sie es nachts tut, wenn die Frösche schlafen. Fazit (vielleicht voreilig): Die sogenannten Zonen des Beckens sind bei einer Gesamthöhe von weniger als zwei Metern Hirngespinste des Halters. Die Tageszeit ist aber Realität.

Unter den nachtaktiven Laub- und Riedfröschen wären m.E. weitere geeignete Kandidaten für Vergesellschaftungsversuche zu suchen, die möglicherweise sogar logistischen Sinn machen würden (z.B. bei der Verfütterung von Grillen). Klimatische und jahreszeitliche Bedürfnisse, die adulte Größe der Tiere usw. wären dabei selbstredend genau zu recherchieren. Auch müsste es sich natürlich um saubere, parasitenfreie Nachzuchten handeln - sowohl bei den PGF's als auch bei den 'Fremdlingen'. Auf Anhieb fällt mir z.B. ein, dass Galactonotus eine Trockenzeit braucht, die manche Kletterfrösche ebenfalls dankbar annehmen. Das soll kein Plädoyer für die Vergesellschaftung von Galactonotus mit Laubfröschen sein (worüber ich konkret auch sehr wenig nachgedacht habe), sondern eine Anregung zur weiteren Reflektion.

Ich halte zurzeit ein Erdchamäleon-Weibchen (R. brevicaudatus) versuchsweise mit laut balzenden Riedfröschen zusammen. Das angeblich und tatsächlich stressempfindliche Chamäleon stört sich an den kräftigen Aktivitäten der Amphibien bislang überhaupt nicht - sicherlich weil sie nachts stattfinden. Dagegen ging ein ähnlicher Versuch mit E. tricolor ziemlich schnell in die Hose, obwohl dieser Frosch viel kleiner als meine Hyperolius ist. Zu viel Trubel und dies noch tagsüber... die Echse wollte da nur noch weg!

Ob den Riedfröschen die dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit beim Chamäleon bekommt, steht auf einem anderen Blatt (ich vermute aus einigen Gründen, dass es funktioniert). Festhalten lässt sich aber nach ein paar Wochen, dass es zu keinerlei Verhaltensänderungen der Echse gekommen ist. Gleichwohl würde ich in einem Chamäleon-Forum vermutlich für das obige Geständnis gelyncht und füge eiligst hinzu: Der Versuch kann jederzeit und innerhalb einer Minute beendet werden. Ein geeignetes Terrarium für den Umzug steht keine zwei Meter entfernt bereit.

Ein Reiz solcher Terrarien liegt natürlich in unserer Lebensweise begründet. Unsere Freizeit beginnt meist am frühen Abend, und wenig später geht bei tagaktiven Tieren schon das Licht aus. Wochentags kommt dann Ersatzunterhaltung von der Nachtschicht. 'Humanozentrisches' Denken? Ganz sicher. Total egoistisch sogar. Aber das ist die Tierhaltung meistens sowieso, wenn wir 'mal ehrlich sind.

Gruß

Martin

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.03.2008 21:05 von MartinFarrent.

13.03.2008 21:03
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