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verschoben: ertrunken in bromelie:-( (DanielB)
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Beitrag: #1
DanielB schreibt...

hallo zusammen

hab einen meiner variabilis vermisst und spaeter dann mit dem kopf nach vorn in einer neoregelia-zisterne entdeckt. ich kann mir das nur so erklaeren, dass der frosch reingerutscht ist und sich nicht mehr wenden konnte, da es ne ziemlich junge, kleine neoregelia war...

habt ihr auch solche erfahrungen gemacht?? find es schon ziemlich doof, dass die froesche in ihrem "lebensraum bromelie" auch ertrinken koennen. also ist jede bromelie nicht nur wohn-, schlaf-, brutplatz sondern auch eine allgemeine gefahrenquelle??

*grumpf* jetzt hocken da zwei arme singende variabilismaenner im becken, den das war mein einziges Weibchen *schluchz*

lg
daniel (DanielB)

29.11.2004 18:34
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Beitrag: #2
knabber0815 schreibt...

Hallo,

eben solches ist mir auch schon passiert mit einem auratus. Als ich mal aus dem Urlaub zurueckkam steckte der Frosch mit dem Kopf nach unten in einer Bromelienachsel (Vriesa saudersii).
Meine Vermutung ist das die Urlaubsvertretung bei der Fuetterung etwas forsch vor dem Becken rumgelaufen ist und das Tier sich erschrocken hat - zumal es vorher ja 2 Tage keine Stoerungen in der Wohnung gab. Denke mal wenn die Schockstarre unter Wasser passiert das es das dann war...

ist ne bittere Erfahrung, mein Beileid


Gruss
Dirk (knabber0815)

29.11.2004 18:45
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Beitrag: #3
Gelnhausen schreibt...

Ist bei mir zwar noch nicht passiert aber ich kanns mir durchaus vorstellen .
hab bei meinen tricolor schon ein paarmal beobachtet wie sie forwaerts hineingeklettert sind und sich nur noch mit muehe umdrehen konnten.

Felix (Gelnhausen)

01.12.2004 14:40
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Beitrag: #4
Ben schreibt...

Heute ist einer meiner neuen Ventris in einer Bromelie ertrunken!
Und gestern ist einer im Wassergraben(1.5 cm hoch) ertrunken.
Ich weisslangsam nicht mehr, was ich noch tun soll,alles geht ploetzlich vor die Hunde! (Ben)

23.11.2005 21:46
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Beitrag: #5
Rindviech schreibt...

Frage Artterrarium oder vergesellschaftet und wieviele individuen in einem Becken? (Rindviech)

23.11.2005 22:05
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Beitrag: #6
thomas weissbach schreibt...

Ich hab bisher nie so was beobachtet, kann mir jedoch gut vorstellen, das kleinere Bromelien eine gewisse Gefahr darstellen, wenn ein "passender" Frosch kopfueber rein rutscht.
Ich habe in meinen Terrarien nur grosse Bromelien stehen (Achmea, Vrisea) da koennen die Froesche praktisch nicht rein fallen, bzw. sie koennen sich in den grossen Wasseransammlungen umdrehen, was ich des oefteren auch beobachten konnte. Vielfach sitzen die D. auratus u Ph. vittatus auch teilweise im Wasser selbst.
Gruss, Thomas (thomas weissbach)

23.11.2005 23:04
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Beitrag: #7
christmann schreibt...

Hallo,
Rv stellt schon die richtige Frage!
Froesche ertrinken nicht einfach so (da sind vielleicht die beiden "weinenden" Maennchen beteiligt) -
Es liegt IMMER eine Ausnahmesituation zu Grunde; und manche liegen tot im Wasser ohne dass sie "ertrunken" sind.
Im Biotop fluechten , besonders Imitator/Variabilis in die Trichter und bleiben minutenlang untergetaucht ehe sie wieder zum Vorschein kommen,
keiner ist dabei je ertrunken!
Gruss
SPC (christmann)

24.11.2005 16:33
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Beitrag: #8
Dirk Hansske schreibt...

Ich moechte diese Frage sogar etwas erweitern. Ich habe junge ventrimaculatus in einem Aufzuchtterrarium mit einer Wassertiefe von bis zu 4cm. Dort stelle ich kleine Einmachglaeser schraeg hinein damit die Jungtiere beim Landgang ueber den Rand des Glases aufs "Land" wechseln koennen. Die Froesche gehen aber freiwillig oefters in diesen Wasserteil und ich konnte des oefteren beobachten wie sie das Wasser eilig aber eben doch schwimmend durchqueren. Dies bringt mich nun zum Schluss das zumindest ein ventrimaculatu_s (ohne Einwirkung eines weitern Tieres)nur ertrinken koennte wenn es ihm an einer Ausstiegsmoeglichkeit mangelt. Nun zu meiner eigentlichen Frage, koennte es sein, dass Jungtiere kurz nach dem Landgang besser mit der Umgebung Wasser klar kommen als adulte Tiere?
Sonst schliesse ich mich knabber0815 an, ich wuerde auch davon ausgehen, dass dieses "zu weit in die Bromelie gekommen" am ehesten aus einem Fluchtreflex resultieren kann. Ein "reinrutschen" halte ich bei Froeschen gleich welcher Art fuer sehr unwahrscheinlich.

PS: das Korrekturprogramm verunstaltet den Namen der Froesche leider Sad

[Edited by Dirk Hansske on 25-Nov-05 15:44] (Dirk Hansske)

25.11.2005 16:42
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Beitrag: #9
Darola schreibt...

Richtig, Froesche ertrinken nicht einfach so egal ob alt oder jung!
Waehrend eines Zyklons in einem tropischen Trockenwald in Madagaskar war innerhalb kuerzester Zeit unser Forschungsgebiet fast 1 Meter unter Wasser da der angrenzende Fluss ca 6m hoeher war als normal. In dem Wald leben viele bodenlebende Froscharten z.B auch Mantellen die man sicherlich mit Dendrobaten vergleichen darf. Schon nach ein Paar Tagen war das Wasser wieder weg und die Mantellen huepften "froehlich" durch den Wald. (Sicher kein Einwanderungseffekt..)
U.a. deshalb auch meine Schluss, das man sich evt. Gedanken ueber andere Gruende, die zum Ertrinken fuehrten machen sollte.
Gruesse
(Darola)

25.11.2005 17:11
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Beitrag: #10
Kyle schreibt...

Hi Daniel ! Wenn dann sind mit Sicherheit die Froesche nicht zu doof, um in einer solch winzigen Wasseransammlung zu ertrinken, sondern der Halter zu doof sich entsprechend zu kuemmern ! KEIN vitaler Frosch wuerde einfach so ertrinken bzw. haette zumindest die Kraft sich dort heraus wieder zu befreien !! Ich konnte bei meinen imitator schon oft beobachten, dass sie komplett unter Wasser getaucht sind oder fast komplett unter Wasser sassen und dabei noch kraeftig trillerten (es ging ihnen also anscheinend sehr gut dabei!!). Ebenfalls konnte ich meine leucomelas schon des oefteren beim schwimmen durch den Wasserteil (10cm tief) beobachten und obwohl genuegend Ausstiegsmoeglichkeiten gegeben sind konnte ich beobachten, wie sie OHNE Probleme an der senkrechten Glasscheibe herauskletterten ! Und das sich ein Frosch in eine Bromelie zurueckzieht, dort in Schockstarre verharrt und letztendlich ertrinkt kann ich mir bei einem gesunden Frosch beim besten Willen nicht vorstellen !!! Bitte : Einfach grosse Terrarien verwenden, diese nicht mit Froeschen "zustopfen" und komplett zuwachsen lassen so, dass die Froesche einfach die Moeglichkeit haben sich bei Stress (egal ob durch den Pfleger oder andere Terrarienbewohner verursacht) zurueckzuziehen !!! Dieser Stress naemlich schwaecht die Tiere auf Dauer und was dabei rauskommt hast du ja selbst geschildert ! Ich erschrecke immer wieder, wenn ich sehe wie spartanisch die meisten Dendrobatenterrarien (vor allem bei Anfaengern) eingerichtet sind. Dies wird dann meistens mit der Aussage begruendet, dass man ja auch etwas von den Froeschen sehen will, erreichen tut man damit jedoch das Gegenteil !!! Also, geb den Froeschen einfach ein moeglichst natuerliches Habitat und sie werden es dir mit einem recht zutraulichen Verhalten und viel gesundem Nachwuchs danken !!! Smile
Gruesse (Kyle)

25.11.2005 18:00
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